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Menschliches Internet

Das waren noch Zeiten, als man sich beim Bäcker, im Supermarkt, an der Haltestelle, im Zug oder schlicht und ergreifend unterwegs im realen Leben getroffen hat. Im Netz surft man ja doch noch recht unsichtbar durch die Gegend. Doch das „Web2.0“ wäre nicht „Web2.0“ wenn es zur Unsichtbarkeit nicht schon eine Alternative geben würde. Zweitgeist der Name: das Alter Ego, virtuelles und sichtbares Ich, dass das Internet für Menschen lebendiger mache (ja, O-Ton Zweitgeistpage) Die Idee war der MFG (Medien- und Filmgesellschaft) Baden Württemberg sogar den Innovationspreis wert.

Wenn ich das Programm installieren sollte, könnte ich also alle anderen Nutzer bzw. ihre Avatare auf der Seite sehen – vorausgesetzt sie surfen ebenfalls mit Zweitgeist. Ich würde ihnen nett zuwinken, einfach hallo sagen, fragen, wie es ihnen ginge und warum sie gerade diese Seite besuchen. Genauso wie ich morgens die Menschen in der Bahn nett nach ihrer Befindlichkeit und dem Grund ihrer Anwesenheit frage oder am Wochenende dem Rama-Mann im Supermarkt nett zuwinke.\

PS: Stellt Euch mal vor, alle SpOn Leser nutzen Zweitgeist, wie sehe die Seite dann aus?

importiert aus www.quarterlife.eu

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